Warum Bäcker werden!

Leider hat der Bäckerberuf ein schlechtes Image. Wenn man fragt, was man über den Beruf des Bäckers weiß, ist die Standardantwort: „Früh aufstehen“. Von den Chancen des Bäckerberufes ist meist wenig bekannt.

  • Früh aufstehen bedeutet früh Feierabend. Wer sich an die Arbeitszeiten gewöhnt hat (und das geschieht erfahrungsgemäß sehr schnell), weiß es sehr zu schätzen, tagsüber viel Zeit zu haben. Gerade für Familien ist der Tag, durch den frühen Start eines als Bäcker tätigen Elternteils, bestens gestaltbar.
  • Bäcker sehen ihren Erfolg sofort. Während in den allermeisten Berufen die Arbeitnehmer nur ein kleines Rädchen im großen Getriebe ist und keinerlei Arbeitserfolg mehr sieht, haben Mitarbeiter einer Bäckerei täglich Erfolgserlebnisse. Vom Mehl abwiegen bis zum Kundenfeedback passiert alles in kürzester Zeit. Dies schafft eine hohe Arbeitszufriedenheit.
  • Es gibt kaum einen Beruf, in dem man eine größere Vielfalt an Verfahren und handwerklichen Techniken erlernen kann, entsprechende Ausbildungsqualität und einige Erfahrungen nach der Ausbildung vorausgesetzt.
  • Als Bäcker oder Bäckereifachverkäuferin ist man nicht auf wenige Konzerne mit wenigen Standorten fixiert, sondern hat in jeder Region verschiedenste Arbeitsmöglichkeiten. Der Wechsel der Arbeitsstelle bedingt daher nur selten den Umzug in eine andere Region, wie dies heute in den meisten anderen Berufen notwendig ist. Unter anderem auch durch Teilzeit zeigt sich das Bäckerhandwerk als familienfreundlicher Arbeitgeber!
  • Als Bäcker kann man in jedem Land der Welt arbeiten. Zum Beispiel auch dort, wo andere Urlaub machen. Es gibt kaum ein Top-Hotel oder Kreuzfahrtschiff, in dem nicht ein in Deutschland ausgebildeter Bäcker arbeitet.
  • Es gibt hervorragende Möglichkeiten, sein eigenes Unternehmen zu gründen oder ein bestehendes zu übernehmen. Derzeit kommen weniger junge Leute nach, als Betriebe altersbedingt übergeben werden müssen. Dies ist eine große Chance.
  • Als Bäcker ist man immer in der Lage mit wenigen Rohstoffen, seinen eigenen Händen und notfalls mit einem holzbefeuerten Ofen für Nahrungsmittel zu sorgen.
  • Der Bäckerberuf ist für Ausgeschlafene also hochinteressant und „früh aufstehen“ ist bei Licht betrachtet kein Nachteil. Es gibt keinen Grund, nicht stolz zu seinem Beruf zu stehen. Ein guter Bäcker muss sich hinter keinem anderen Beruf verstecken.
  • Die Bäckereifachverkäuferin hat den direkten Kundenkontakt, sie ist die zentrale Schnittstelle zwischen der Backstube und dem Kunden und berät diesen kompetent.

PS: mit Bäcker sind natürlich auch Bäckerinnen angesprochen und mit Verkäuferin natürlich auch Verkäufer